Der Samojede


 Der Familienhund der „besonderen Art“.
liebenswert und vielseitig

Seine ausgesprochene Schönheit spricht viele Hundeliebhaber an, es darf dabei aber nie vergessen werden daß er einen sehr starken Willen hat und eine gute und konsequente Erziehung braucht.
Geduld, Liebe, Motivation und Verständnis
führen zum Erfolg.


 Samojeden sind vom Ursprung her gewissermaßen Arbeitshunde,

denn sie wurden von den Nomadenvölkern in Westsibirien sehr vielseitig eingesetzt. Sie gingen mit zur Jagd und zum Fischfang, hüteten und bewachten die Rentierherden und gelegentlich behüteten sie auch die Kinder.

Vor den Schlitten gespannt wurden sie eher selten denn dazu waren die Rentiere da -  vielmehr hatten sie auf den Reisen durch die Tundra ihren Platz auf dem Schlitten zum wärmen der Alten und Kinder und abends durften sie auch oft mit ins Zelt.
Da speziell Samojeden in solch einem engen Verbund mit den Menschen lebten, resultiert auch ihre starke Zuneigung zu ihnen und sie kommen auch gut ohne Artgenossen aus.

Sie integrieren sich problemlos in die Familie als vollwertiges Familienmitglied. Als Wachhund im üblichen Sinne sind sie auf keinen Fall zu gebrauchen, denn aufgrund der Zuneigung zum Menschen würde ein Samojede auch den Einbrecher letztendlich freundlich begrüßen.

 

Erna Bossi hat in Ihrem Buch treffend über ihn geschrieben: 

 

" Ohne Unterwürfigkeit ist er des Menschen Freund. Die von jeher ständige Gesellschaft mit dem Menschen hat dem Samojeden ein fast

unheimliches "menschliches Einfühlungsvermögen" gegeben.

 


Herkunft


Sibirien - die Urheimat der Samojeden - zwischen dem Ural (im Westen) und dem Pazifik (im Osten) - dem Nordpolarmeer (im Norden) und Kasachstan, der Mongolei und China (im Süden). Die Urbevölkerung besteht aus den turkmongolischen Nomadenstämmen, unter anderem auch den Samojeden, nach denen auch diese Hunde genannt wurden - ( Sahm-uh-yed ) !  


Wesen


Liebevoll, sanftmütig und unbedenklich mit Kindern kann man Samojeden bezeichnen, aber trotzdem können sie sich wehren wenn sie angegriffen oder schlecht behandelt werden.

Einen großen Freiheitsdrang hat er, und das ist ob seiner Herkunft vollkommen verständlich. Seine Umgebung zu erkunden und Neues zu entdecken ist für Samojeden ein muß. Ein eingezäuntes Grundstück ist empfehlenswert, denn wenn ihm die Möglichkeit geboten wird allein auf Streifzüge zu gehen wird ein Samojede das auch nutzen. Den Jagdinstinkt der von Hund zu Hund unterschiedlich sein kann sollte man als Besitzer eines Samojeden beachten und ihn dementsprechend erziehen und trainieren.

Seine vielseitigen Interessen und sein Bewegungsdrang erfordert Menschen die mit ihren Hunden etwas unternehmen und mit ihnen leben wollen. Für Samojeden zählt in erster Linie daß sie in die Familie integriert sind, ein trister Zwinger ohne Rudelgefährten funktioniert auf keinen Fall. Viele sportliche Betätigungen von Hund und Mensch sind möglich

- joggen, Rad fahren, Dogdancing, wandern, Agility und eine ganze Menge weiterer Beschäftigungen -

 um Samojeden glücklich zu machen.  

Quelle : www.samojeden.club


Rassestandard


Der Samojede gehört zur FCI-Gruppe 5

Spitze und Hunde vom Urtyp - Nr.: 212

 FCI-Standard

Widerrist : Rüde 57 cm / Hündin 53 cm (+/ - 3 cm)


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Samojeden Vom Heldenberg 2011-2017

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 | Markus Rieger,Telefon : 07332-309445 , E-mail : samojeden.vom.heldenberg@googlemail.com

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